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Nützliches zur frühkindlichen Regulation

Säuglinge und Kleinkinder sind nicht immer leicht zu verstehen (Eltern übrigens manchmal auch nicht). Fast jedes fünfte Baby schreit in den ersten Lebensmonaten ohne erkennbaren Grund übermäßig viel. Auch Grundbedürfnisse wie Schlafen und Essen sind nicht immer selbstverständlich, sondern geraten durcheinander und müssen neu sortiert und manchmal neu gelernt werden.


Schreien

Unstillbare Schreiattacken treten vor allerm beim kleinen Baby (1 bis 3 Monate) auf, welches noch auf die regulatorische Unterstützung der Eltern angewiesen ist. Regelmäßige Schlafphasen im gesamten Tagesverlauf sind in diesem Alter äußerst wichtig, um Überreiztheit und Stress zu vermeiden. Die Wachphasen sollten in diesem Lebensalter 1 bis 1,5 Stunden nicht wesentlich überschreiten. „Schlaf schafft Entspannung!“


Schlafen

Schlafen ist ein komplexer Vorgang und manche lieb gewonnen Rituale aus der frühen Babyzeit eignen sich nicht als Einschlafhilfe für Größere. Erst wenn selbststeuerbare Einschlafhilfen (z. B. Kuscheltier, Schmusetuch oder auch Schnuller) vom Kind selbstständig genutzt werden können, kann das Kind bei nächtlichem Erwachen weiterschlafen, ohne sich an die Eltern zu adressieren. „Schlafen will gelernt sein!“ – gerne begleite ich Sie bei diesem Lernprozess.


Füttern

Ohne Hunger kann man nicht Essen. Hunger braucht Zeit, um sich aufzubauen, also klare Essenspausen. Erkennen Sie z. B. die Blickzuwendung zum Löffel als Signal des Appetits. Genießen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Lust am Essen und entdecken Sie die Freude dabei. Die goldene Essensregel: Eltern bestimmen WANN und WAS gegessen wird und das Kind WIEVIEL. „Wir Essen nur mit Hunger, Appetit und Freude.“ – geht es Ihnen nicht auch so?


Das Kind muss lernen seine Grundbedürfnisse (Schlaf, Hunger, Sättigung ...) selbst wahrzunehmen, zu signalisieren und mit Hilfe der Eltern zu regeln. Eltern sollten bei diesem Lernprozess Zutrauen in ihre Kinder haben, Signale erkennen und diese Wahrnehmungsentwicklung unterstützen und vertrauensvoll begleiten. „Seien Sie kompetente Eltern – erkennen und fördern Sie die Kompetenz Ihrer Kinder!“ Ich untertütze Sie darin, dies altersgemäß umzusetzen.